Welt-Hirntumortag: warum das Glioblastom so schwer zu behandeln ist
Nur etwa 5 bis 10 Prozent der Menschen mit Glioblastom leben fünf Jahre nach der Diagnose, trotz maximaler Standardtherapie. Diese Zahl lässt uns nicht los, denn hinter ihr stehen Lebensgeschichten, Familien und Hoffnungen, die jeden Tag auf dem Spiel stehen.
Der Welt-Hirntumortag erinnert daran, wie dringend wir neue, wirksamere Therapien gegen Hirntumoren brauchen und wie wichtig die Unterstützung von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen ist.
Was das Glioblastom so schwer behandelbar macht, ist seine Biologie. Bestimmte Tumorzellen sind besonders widerstandsfähig gegen Bestrahlung und Chemotherapie. Sie überleben die Standardtherapie und gelten als Hauptursache für das Wiederauftreten des Tumors. Genau diese Zellen gezielt zu adressieren, ist eine der wichtigsten offenen Fragen der Neuroonkologie und eine der größten Herausforderungen in der Therapieentwicklung.
Als BioIntelligence arbeiten wir gemeinsam mit innovativen Gründerteams wie GliTTher daran, dass aus exzellenter Forschung bessere Therapien entstehen, für mehr Lebenszeit und Lebensqualität von Menschen mit Hirntumoren.